Author Archive Kristóf Nagy

G3 Verschlussköpfe von Heckler & Koch und Rheinmetall

Die Geschichte des G3 erneut zu erzählen soll keineswegs Anliegen dieses Beitrages sein. Vielmehr fällt das Augenmerk auf einige, wenige Details der Produktionsgeschichte dieser ikonischen Waffe, welche über mehr als vier Jahrzehnte das Erscheinungsbild der Truppe prägte und hier an einem Beispiel aufgezeigt werden soll.

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Olympia Triumph OTL63

Titlebild: Olympia Triumph

Die Entwicklung maritimer Leinenwerfer reicht zurück in das frühe 19. Jahrhundert. Primär mit Raketen oder Treibladungspulver betriebene Systeme wurden seit den 1980er Jahren zunehmend von pneumatischen Systemen abgelöst. Dennoch galten lange Zeit tragbare Leinenwerfer als den schweren, lafettierten oder durch Raketen betriebenen Varianten an Leistung weit unterlegen.  Dies hat sich durch moderne Materialien und flexible Einsatzzwecke in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Die Spitze dieser Evolution stellt das OTL63 der britischen Firma Olympia Triumph dar. Gegenstand dieses Artikels soll die Vorstellung dieses vielseitigen Systems und seiner Anwendung sein.

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Norinco Pistole Modell NP22/PX-3 (NP762)

Es ist scheinbar schon ein Kompliment wenn ein Hersteller des chinesischen, staatlichen Rüstungsexportverbundes Norinco einen Klon eines westlichen Entwurfs baut. So ist es auch SIG mit der P226 ergangen. Die NP22 ist in unterschiedlichen Kaliberkonfigurationen seit einiger Zeit auf dem Markt. Grund genug uns die Variante PX-3 (NP762) im betagten Kaliber 7,62x25mm anzuschauen.

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5.45×18mm

Die Arbeiten an der Patrone 5.45×18mm, welche den GRAU – Index 7n7 bekam, begann Anfang der 1970er Jahre unter der Leitung von Antonina Dmitrijewna Denissowa im Zentralen Forschungsinstitut für Präzisionsmechanik und Maschinenbau (TsNIITochMash) in Klimovsk. Ziel war es eine überaus kompakte Patrone zu entwerfen, welche aus der zeitgleich entwickelten Pistole PSM (Pistolet Samozaryadny Malogabaritny) verschossen werden konnte. Gefertigt wurde die Patrone von den Tulaer Waffenwerken (Tulski Oruscheiny Sawod).

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Advanced Fieldsports Research Paper Nr. 2: Die Handgranate 42/48 M. von Kristóf Nagy

Die Handgranate Typ 42/48 M. wurde bereits kurz nach ihrer Einführung ein beliebtes Wirkmittel der ungarischen Streitkräfte und blieb es bis in die frühen 90er Jahre. Die einfach zu fertigende Konstruktion und die Vielseitigkeit im Einsatz gegen unterschiedlichste Ziele bescherte diesem Entwurf eine lange Verwendungsdauer. Dennoch erfuhr sie im Vergleich zu anderen Handgranaten des ehemaligen Ostblocks (F1, RGD5 oder die Chinesische Typ 67, mit welcher sie häufig verwechselt wird) kaum Proliferation.

 

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RWS .22 LfB Schrot

Zu unserem heutigen Thema lässt sich eigentlich nicht viel sagen, außer: VORSICHT! Der Schein trügt. Findet man die Patrone ohne die Umverpackung auf, so erscheint sie dem ungeübten Auge als klassische Kartuschenmunition. Ist doch der Hülsenmund gecrimpt und kein Geschoss zu erkennen. Anstelle von einem reinen Knall oder sogar Reizstoff beherbergt dieses Laborat eine kleine Schrotladung.

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7,62x39mm M 43 Hochdruck Patrone

Die M43 Hochdruckpatrone ist bis heute legendenumwoben und ein Quell zahlreicher Missverständnisse und falscher Behauptungen. Um so wichtiger ist es, sich diesem Thema mit aller Ernsthaftigkeit zu nähern und die möglichen Gefahren zu beleuchten. Daher das Wichtigste gleich zu Beginn: Diese Patrone darf auf keinen Fall aus einer Waffe mit dem Kaliber 7,62x39mm verschossen werden! Warum das so ist und welche interessanten Fakten sich noch hinter diesem Laborat verbergen, soll dieser Artikel beleuchten.

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Non Standard Response 2.0

Bei Kämpfen um den Flughafen des heutigen Maputo (Mozambik) traft der rhodesische Söldner Mike Rousseau in kürzeste Entfernung auf einen gegnerischen Einzelschützen, welchen er zuerst mit einer Doublette aus seiner Browning Highpower bekämpfte. Trotz zwei klaren Treffern im Oberkörper ließ der Gegner nicht von seinen Absichten ab und blieb offensichtlich handlungsfähig. Daraufhin schoss Rousseau erneut auf den Kopf des Angreifers und traf die Halswirbelsäule, wodurch das Gegenüber sofort kampf- und handlungsunfähig wurde. Einige Jahre später erzählte Rousseau diese Anekdote Jeff Cooper und der Mozambique Drill war geboren.

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Scan: Das leidige Thema!

Der Scan, zu Deutsch (Rundum-)Beobachtung nach dem Absolvieren eines möglichst komplexen Drills ist zu einer Art Qualitätssiegel jeden passionierten Handwaffentaktikaficionados geworden. Ohne das hastige Kopfschütteln ist man quasi tot, selbst nach gewonnem Feuerkampf. Der Scan ist der profunde Beweis, dass man weiter ist , als der Rest auf der Schießbahn. Der Scan ist der Goldstandard ,welcher die Spreu vom Weizen trennt. Der Scan ist zumeist nutzloses und sinnentleertes Ballett! Jedenfalls ist es das, was ich fast immer antreffe. Warum der Scan dennoch wichtig ist, will ich nun darlegen.

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Wundergeschosse: Das leidige Thema!

Letzte Woche ist es wieder passiert: Ein international bekannter, nicht unumstrittener Star der Szene hat mal wieder eine Wundermunition entdeckt. Ein Messingring gibt dabei Bleielemente frei und ein „Penetrator“ aus Polymer besorgt dann die Tiefenwirkung.  Präzison ist angeblich im Rahmen, Zuverlässigkeit bedingt durch die Geschossform auch bei schweren Fällen, welche Teilmantel oder Hohlspitzmunition nicht mögen überdurchschnittlich. Ansonsten keine Überraschungen: +P geladen und 124 Grain… bevor es sich zerlegt! Keine Überraschungen, warum also die Beschäftigung mit dem Sachverhalt? Die Antwort fällt schwer und leicht zugleich. Es vergeht kein Kurs, kein Tag auf der Schießbahn und keine Diskussion mit langjährigen Begleitern in der Industrie, ohne dass das Thema Handwaffenmunition nicht irgendwann aufkommt. Dabei liegt die Antwort irgendwo im Spannungsfeld zwischen Taktik, Verfügbarkeit und Physik.

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