Colt ArmaLite AR-15 Model 01

Colt ArmaLite AR-15 Model 01

Bild: Joe Gajcevic und Kristóf Nagy

Text: Kristóf Nagy

Die AR15 Plattform ist untrennbar mit dem Namen Eugene Stoner verbunden. Diese verständliche Assoziation lässt allerdings die Rolle von zwei brillanten Ingenieuren unter den Tisch fallen. Ziel dieses Beitrages ist es, anhand der Entstehungs- und Vorgeschichte des Colt ArmaLite AR-15 Model 01 diese und einige andere Hintergründe zu erläutern. Read More

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Walther P38 Umbau auf Kleinkaliber Einzellader

Das Verändern oder Reparieren von Waffen im häuslichen Rahmen,  welche aus dem zweiten Weltkrieg übergeblieben sind, hat in vielen Europäischen Ländern bis heute Tradition. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Häufig wird einfach nur die Serialnummer entfernt oder die Größe der Waffe reduziert, um sie leichter verbergen zu können. Einer der häufigsten Gründe ist jedoch die Reparatur defekter Waffen oder die Adaption an neue Kaliber, um sie weiter nutzen zu können. In dem vorliegenden Fall ist zu vermuten, dass die Intention eine Mischung aus beiden Aspekten darstellte.

Seitenansicht: Beachte den gespannten Hahn.

Auf den ersten Blick ist klar, dass es sich um eine geradezu ikonische Kurzwaffe in Form der Walther P.38 handelt.  Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich jedoch zwei signifikante Auffälligkeiten. In den Lauf ist ein grob gefertigter, im Kaliber deutlich kleinerer Einsatz angepasst und der Laufhaltehebel, welcher auf der linken Seite des Rahmens vorn liegt, fehlt. Anstelle dessen klafft ein Loch. Auch der unter dem Lauf befindliche, für diesen Waffentyp so typische, Riegel fehlt. Stattdessen ist in voller Länge und über die ursprüngliche Mündung hinaus ein gezogenes Rohr eingesetzt worden. Die grobe Ausführung ist auffällig. Es handelt sich also mitnichten um einen Einstecklauf der Firma Walther für das Kaliber 4mm (M 20). Leider ist die Waffe defekt und im gespannten Zustand dauerhaft verhakt. Daher ist die überaus interessante Frage nach dem Verschluss und Ausführung des Schlagbolzens nicht zu beantworten. Das Magazin fehlt, wird aber in der aktuellen Konfiguration auch nicht benötigt, da es sich um einen Einzellader handelt. Wie das Ausziehen und Ausstoßen gelöst werden soll, ist ebenfalls unbekannt. Die Teile scheinen noch im ursprünglichen Zustand vorhanden zu sein. Das Kaliber ist ebenso ungewiss, wirkt die Mündung für .22 LfB doch etwas zu eng.

Die Mündung ist überaus grob ausgeführt

Fazit

Der desolate Zustand der Waffe erlaubt leider keine weiteren Untersuchungen. Zweifelsohne handelt es sich jedoch um eine Pistole, welche im Laufe ihres Lebenszyklus modifiziert wurde, unter anderem auch durch die grobe und sehr oberflächige Entfernung einiger Stempel. Der Grund dafür ist unbekannt. Vermutlich war die Waffe bereits defekt und die Anpassung an das einfacher zu beschaffende und billige Kleinkaliber erschien als Möglichkeit für die weitere Nutzung. Auch der Fundkontext ist sehr vage. Beschlagnahmt wurde sie an einer osteuropäischen EU Außengrenze. Interessant ist sie vor allem, da sie aufzeigt, wie lange solche Waffen, zuweilen auch stark modifiziert, relevant bleiben können und bis heute Abnehmer finden.

Quellen:

Bedienungsanleitung Selbstladepistole P 38 Kaliber 9 mm Parabellum, Carl Walther GmbH, Ulm-Donau

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Identifikationshilfe Surplus-Munition

Text und Bild: Kristóf Nagy und Benjamin Albrecht

Für viele Schützen ist die Nutzung sogenannter “Surplus Munition”- also aus militärischer Fertigung stammender, überschüssiger Munition – finanziell überaus interessant. Der Grund dafür ist recht offensichtlich. Bei durchaus anständiger und häufig konstanter Qualität sind diese Patronen für kleines Geld zu bekommen. Aber woher stammt diese Munition? Ist sie immer klar deklariert und wie kann man im Zweifel den Ursprung wirklich herauszufinden? Dieser Frage sind die Autoren dieses Beitrags anhand von Fallbeispielen nachgegangen.

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Advanced Fieldsports Research Paper Nr. 6: Das Maschinengewehr MG34

Bild und Text: Paul-Patrick Schröder

Im neusten Research Paper beleuchtet unser Autor Paul-Patrick Schröder das Maschinengewehr 34 und stellt neben Geschichte und Einsatz auch die Technik vor.

 

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Aimpoint CompM5b

Bild und Text: Dickson Ly

In diesem Beitrag schauen wir uns die finale Serienversion der CompM5b Leuchtpunktvisiere von Aimpoint an. Diese wurde bereits als Prototypen auf der SHOT Show 2020 im Januar vorgestellt. Die Serienversion unterscheidet sich nur minimal von den auf der Messe gezeigten. So ist die Ablesbarkeit der aktuellen Einstellung an den Verstelltürmen verbessert worden. Dies könnte jedoch mit einem Laser gravierten Dreieck, welches man auch in der Dunkelheit erfühlen könnte, noch weiter verbessert werden. Der ursprüngliche Liefertermin im Mai konnte – wenig überraschend – Corona bedingt nicht eingehalten werden. Die Auslieferung der Vorbestellungen ist für die nahe Zukunft geplant, wobei offenkundig Europa bevorzugt werden soll.  Read More

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Federal Spedeheat 206, Flite Rite 230 und 232 Tränengasgranate

Text: Kristóf Nagy

Bilder: Sofern nicht im Untertitel bezeichnet Kristóf Nagy

Die Verwendung von Tränengas geht zurück auf den Beginn des ersten Weltkrieges. Bereits ab 1919 entwickelte das United States Army Chemical Corps ein spezielles Reizstoffgas für den Ordnungsdienst. Spätestens mit den Unruhen der 30er Jahre begann der rasante Aufstieg dieses Wirkmittels. Den stetig wachsenden Markt für Ausbringungsmöglichkeiten an Tränengas im polizeilichen Kontext dominierten in den USA zwei Unternehmen. Neben der Lake Erie Chemical Company etablierte sich das Federal Laboratories aus Pennsylvania als zuverlässiger Lieferant für Produkte rund um Mittel zur weniger letalen Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers. Eines der kuriosesten Entwicklungen in diesem Bereich stellten zweifelsohne die Wirkmittel dar, welche auf hohe Distanz und zum Durchdringen von Material ausgelegt wurden. In diesem Beitrag sollen genau diese Wuchtgeschosse mit Reizstoffnutzlast aus der Produktion von Federal Laboratories exemplarisch betrachtet werden.

Federal Spedeheat 206

Die Spedeheat 206 Granate wurde ab Mitte der 60er Jahre gefertigt und bildete das Fundament des weltweiten Verkaufserfolgs dieser Kategorie von Munition für das Herstellerunternehmen. Sie war für Werfer im Kaliber 37/38mm ausgelegt und herstellerunabhängig verschussfähig. Als Reizstoff kam der heute als veraltet geltende Wirkstoff CN (Chloracetophenon) zum Einsatz, welcher seinen Ursprung noch im 19. Jahrhundert hat. Konstruktiv war das Geschoss so ausgelegt, dass nach dem Verschuss ein Brennzünder mit einer Verzögerung von 3 Sekunden aktiviert wurde. Nach dem Abbrand der Verzögerungsladung wurde die 42g betragende Wirkstoffladung aus mehreren Öffnungen im Geschosskörper über einen Zeitraum von 30 Sekunden in die Atmosphäre ausgeblasen. Eine Fragmentation oder gar Explosion der Granate war ausgeschlossen. Die maximale Schussweite lag im Bogenschuss bei etwa 150m. Der Aluminiumkörper erhitze sich allerdings dermaßen, dass nach dem Einschlag eine deutliche Brandgefahr davon ausging.  Neben der bereits erwähnten CN Beladung wurde unter der Bezeichnung 506 auch eine moderne, CS (Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril) befüllte Version mit identischen Parametern hergestellt. Trotz der spitzen Geschossform und einer Mündungsgeschwindigkeit von etwa 70 m/s erwies sich das Projektil als instabil und überschlug sich häufig im Flug, was negative Einfluss auf Präzision und Reichweite hatte.

Schematische Darstellung der Federal Spedeheat 206, Bildquelle: Thomas S. Crockett, POLICE CHEMICAL AGENTS MANUAL

Federal Flite Rite 230

Mit der 230er Granate erhöhte Federal die maximale Schussweite des Wirkmittels drastisch auf über 300m. Erreicht wurde dies unter anderem mit einer reduzierten Wirkstoffladung von nur noch 35g CN und drei nach dem Abschuss seitlich ausklappender Stabilisatoren. Diese kleinen Flügel versetzten das Geschoss in Rotation und erzeugten so durch Drallstabilisierung eine deutlich höhere Präszision und Flugweite. Auf diese Maximaldistanz war ein präzises Treffen jedoch nicht möglich. Als sinnvolle Schussweite zum Durchdringen von Hindernissen gab der Hersteller eine Entfernung von 70m an. Auf diese Distanz war die Granate in der Lage einfachverglaste Fenster zu durchschlagen. Gegen festere Materialien, wie z.B. 19mm Sperrholz war die Granate noch auf 45m effektiv. Neben dem auf drei Sekunden kalibrierten Verzögerungssünder blieb auch die von der 206 bekannte, latente Brandgefahr nach dem Verschuss. Interessanterweise sank die Mündungsgeschwindigkeit auf nur noch 55 m/s. Unter der Bezeichnung Federal Flite Rite 530 stand ebenfalls eine CS befüllte Version mit ansonsten identischen Merkmalen zur Verfügung.

 

Schematische Darstellung der Flite Rite 232 mit ausgeklappten Flügeln, Bildquelle: Thomas S. Crockett, POLICE CHEMICAL AGENTS MANUAL

Federal Flite Rite 232

Mit dieser Serie sollten sämtliche Probleme der vorherigen Produktvarianten behoben werden. Die bewerte, präzisionssteigernde Drallstabilisierung wurde beibehalten. Der Verzögerungszünder wurde jedoch zugunsten eines Aufschlagzünders ausgetauscht. Hiervon versprach man sich eine instantane Wirkung auch bei geringeren Distanzen und eine Herabsetzung des Brandrisikos. Zudem wurde die Art der Ausbringung des Reizstoffes verändert. Anstelle eines verzögerten Ausgasens innerhalb von etwa 30 Sekunden erfolgte bei der 232 die Abgabe blitzartig in wenigen Sekunden.

Fazit

Die Wuchtgeschosse von Federal für 37/38mm Werfer sind keine alleinstehende Entwicklung. Auch andere Unternehmen produzierten vergleichbare Reizstoffgranaten. Diese gab es nach dem gleichen Prinzip auch für Gewehrgranaten in zuweilen deutlich größerem Kaliber und mit mehr Wirkladung. Granaten und Werfer im behandelten Kaliber sind heute zumeist durch 40mm Plattformen verdrängt worden. Trotzdem finden sie sich bis heute, zuweilen auch in europäischen Polizeibeständen Waffen dieser Art, welche immer noch aktiv verwendet werden. Wer sich für die Werfer zum Einsatz solcher Tränengasgeschosse interessiert, dem sei der Blogbeitrag zur Smith & Wesson Chemical Company 37mm Model 276 Gas Gun empfohlen.

Quelle:

Thomas S. Crockett, POLICE CHEMICAL AGENTS MANUAL, Washington 1969

Wir danken Paul Skon für die Unterstützung!

Advanced Fieldsports Research Paper Nr. 5: Frommer Stop

Text: Kristóf Nagy

Bilder: Kristóf Nagy/ Christoph von Forstner

Rudolf Frommer und seine oft einzigartigen Konstruktionen sind heute mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, aber die Auswirkungen seiner Arbeit sind in unserer modernen Welt immer noch spürbar. In dem 5. Research Paper wollen wir die erste Selbstladepistole, die vollständig in Ungarn entwickelt und in bedeutender Serie produziert wurde genauer betrachten.

 

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Identifikationshilfe – Munitionsbehältnisse Volksrepublik China

Text: Kristóf Nagy mit Darius Hoflack

Bild: Darius Hoflack

Nach der Identifikationshilfe für Länder des ehemaligen Warschauer Paktes folgt eine PDF Taschenkarte, welche einen Einblick in die diffuse Welt chinesischer  Munitionsbehältnisse bietet. Anzumerken ist, dass die zahlreichen Fabriken der Volksrepublik in den letzen Jahrzehnten immer wieder von der gängigen Praxis abwichen und die vorliegende Version nur eine von vielen, möglichen ist. Read More

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Identifikationshilfe – Munitionsbehältnisse des Warschauer Paktes

Bild und Text: Kristóf Nagy

Die Identifikation von Munition ist zuweilen eine fordernde Aufgabe. Liegen die Patronen nicht einzeln, sondern in einer Umverpackung vor, so kann es noch schwieriger werden. Gerade die Munitionsbehältnisse des ehemaligen Warschauer Paktes sind mit Markierungen versehen, welche nichts mit dem CIP Standard zu tun haben und auf den westlichen Betrachter zuweilen verwirrend wirken. Die hier vorliegende Identifikationshilfe in Form einer PDF Taschenkarte soll daher etwas Licht in das Dunkel zu bringen.

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Übungshandgranaten des Warschauer Paktes

Bild und Text: Kristóf Nagy

Dieser Beitrag erhebt in keinster Weise den Anspruch auf Vollständigkeit. In der Tat liegt der Schwerpunkt auf den sowjetischen Übungsgranaten, welche in zahlreichen Länder auch außerhalb des Warschauer Paktes und zuweilen bis heute für die Ausbildung verwendet werden. Zudem erlaubt sich der Autor einen kleinen Exkurs zu den polnischen und tschechoslowakischen Ausbildungsmitteln Handgranaten. Die bulgarischen und DDR Erzeugnisse jedoch fehlen vollends. Auch sind sowjetischen, ungarische und polnische Panzerabwehr – Ausbildungsgranaten nicht berücksichtigt. Wer sich zudem einen Überblick über die zahlreichen Üb-Muster ungarischer Herstellung verschaffen will, dem sei zu dem Advanced Fieldsports Research Paper Nr. 2: Die Handgranate 42/48 M. geraten.

URG

Die URG (Uchebnaya Ruchnaya Granata – Ausbildungs Handgranate) diente zur Ausbildung von Nutzern an der legendären F-1 Handgranate. Handhabung und Wurf des Kampfmittels konnten dank identischer Bedienelemente, Form und Gewicht vermittelt werden. Als Zünder kam ein modifizierter UZRGM Zünder zum Einsatz. Anstelle des Zündelementes wurde im verlängerten Zünderkörper eine austauschbare Übungsladung eingesetzt, welche einen Knalleffekt und Rauchentwicklung erzeugte. Die Übungsladung ist dreiteilig aufgebaut und besteht aus einer Hülse welche eine Schwarzpulverladung und die Zündkapsel aufnimmt. Der Schlagbolzen wurde ebenfalls verlängert um die Zündkapsel erreichen zu können. Der Granatkörper hat selbstverständlich keine Füllung aus Sprengstoff, allerdings eine zusätzliche Kavität um die Lautstärke der Ladung zu erhöhen. Als farbliche Markierung verwendete man eine schwarze Lackierung, welche häufig mit einem weißen Streifen oder Kreuz ergänzt wurde.

URG mit eingesetztem Üb-Zünder.

Polnische URG: Beachte die grüne Lackierung mit weißem Streifen und den roten Streifen auf dem Üb-Zünder.

URG-N

Das N als Zusatz in der Bezeichnung steht für Nastupatelnaya, was Angriff bedeutet. Das Ausbildungsmittel bildet dabei die RGD-5 Granate ab. Der Körper wurde nicht wie bei der Gefechtsgranate aus Blech, sondern im Gussverfahren hergestellt. Als Zündern kam die ebenfalls der modifizierter UZRGM Zünder zum Einsatz. Die Granaten erhielten auch eine schwarze Färbung und weiße Markierungen. Im Gegensatz zu der URG wurde die interne Kavität so ausgeführt, dass sie als durchgehende Bohrung in Form einer Öffnung am Boden austritt. Sowohl URG als auch URG-N als auch der Zünderkörper sind wiederverwertbare Ausbildungsgranaten. Es muss nur die Übungsladung erneuert werden.

URG-N mit eingesetztem Üb-Zünder.

Abgeschlagene, austauschbare Übungsladung. Der obere Teil des Zünders konnte wiederverwendet werden. Beachte das Loch am Zündplättchen. 

CRG-42

Die CRG-42 Übgranate wurde in Polen entwickelt um Handhabung und Wurf der RG-42 Angriffsgranate abzubilden. Ihre Konstruktion ist deutlich komplexer als die der bereits Ausbildungsmittel URG und URG-N. Die CRG-42 weißt einen abschraubbaren Boden und zusätzliche Öffnungen auf. So sollte der Knalleffekt, aber auch die Lebensdauer erhöht werden. Die Granaten wurden schwarz lackiert und erhielten einen roten Streifen. Der Rote Streifen dient auch zur Markierung der Üb – Zünder. Neben der CRG-42 gibt es noch eine weitere, deutlich einfacher gehaltene Ausbildungversion der RG-42 Handgranate. Diese ist mit dem deutlichen Aufdruck Treningowy – Ausbildung versehen und verwendet den gleichen Zünder.

Links CRG-42, rechts Ausbildungversion der RG-42 Handgranate aus polnischer Fertigung.

CRG-42 zerlegt ohne Zünder.

Beachte die Aufschrift Treningowy, womit die Granate als Ausbildungsmittel markiert wurde.

Tschechoslowakische Gummigranaten

Die in der ehemaligen Tschechoslowakei weit verbreiteten Gummigranaten sind eine Nachbildung der Vz 21 Handgranate, welche es sowohl als Angriffs- als auch als Verteidigungshandgranate gab. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Entwurf aus den Frühen 1920er Jahren stammt. Dennoch wurde diese Übungsgranate von den Streitkräften, aber auch mit vormilitärischer Erziehung beauftragten Jugendorganisationen über Jahrzehnte, auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet.

Quelle:

A 050/1/482 Handgranaten – Beschreibung und Nutzung, Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik – Ministerium für Nationale Verteidigung, 1980

A 250/1/107 Handgranaten der NVA, Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik – Ministerium für Nationale Verteidigung, 1967

 

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