Category Archive Dienstwaffen

G3 Verschlussköpfe von Heckler & Koch und Rheinmetall

Die Geschichte des G3 erneut zu erzählen soll keineswegs Anliegen dieses Beitrages sein. Vielmehr fällt das Augenmerk auf einige, wenige Details der Produktionsgeschichte dieser ikonischen Waffe, welche über mehr als vier Jahrzehnte das Erscheinungsbild der Truppe prägte und hier an einem Beispiel aufgezeigt werden soll.

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Olympia Triumph OTL63

Titlebild: Olympia Triumph

Die Entwicklung maritimer Leinenwerfer reicht zurück in das frühe 19. Jahrhundert. Primär mit Raketen oder Treibladungspulver betriebene Systeme wurden seit den 1980er Jahren zunehmend von pneumatischen Systemen abgelöst. Dennoch galten lange Zeit tragbare Leinenwerfer als den schweren, lafettierten oder durch Raketen betriebenen Varianten an Leistung weit unterlegen.  Dies hat sich durch moderne Materialien und flexible Einsatzzwecke in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Die Spitze dieser Evolution stellt das OTL63 der britischen Firma Olympia Triumph dar. Gegenstand dieses Artikels soll die Vorstellung dieses vielseitigen Systems und seiner Anwendung sein.

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Norinco Pistole Modell NP22/PX-3 (NP762)

Es ist scheinbar schon ein Kompliment wenn ein Hersteller des chinesischen, staatlichen Rüstungsexportverbundes Norinco einen Klon eines westlichen Entwurfs baut. So ist es auch SIG mit der P226 ergangen. Die NP22 ist in unterschiedlichen Kaliberkonfigurationen seit einiger Zeit auf dem Markt. Grund genug uns die Variante PX-3 (NP762) im betagten Kaliber 7,62x25mm anzuschauen.

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Maschinenpistole FÉG KGP-9 9x19mm

Die Geschichte dieser kaum bekannten Waffe beginnt im Sommer 1986. Der Leiter des Militärtechnischen Institutes (MN HTI) János Egerszegi erstellte innerhalb weniger Wochen den Forderungskatalog für eine Maschinenpistole im Kaliber 9x19mm. Dieser sah sowohl einen Masseverschluss als auch optional einen Gasdrucklader vor. Aus den eingereichten drei Entwürfen wurde durch eine Fachkommission schlussendlich die Konstruktion von FÉG als am vielversprechendsten bewertet. Unverzüglich begannen im Werk die Arbeiten an einem Prototypen unter dem Projektnamen ZUV. Zielgruppe für die Neuentwicklung sollte neben dem Bedarf der Streitkräfte die in der Mitte der 80er Jahre aufgestellten Anti-Terror Kräfte des ungarischen Innenministeriums sein, welche sowohl die Patrone 9×18 Makarov als auch diese verwendende Konstruktionen als veraltet ablehnte.

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Mehrzweckwerfer MZW 04

Die exotische Feuerwaffe in diesem Artikel ist außerhalb der Schweiz kaum bekannt ist. Die heute als Mehrzweckwerfer MZW 04 bezeichnete Waffe begann ihre Karriere als Tränengaswerfer TW 73. Die zunehmenden Umwälzungen in der Gesellschaft und erstarkende Bewegungen, welche den Konflikt mit dem Staat auch auf der Straße suchten, erreichten Anfang der 70er Jahre auch die Schweiz. Diese reagierte darauf auch mit der Einführung neuer polizeilicher Einsatzmittel wie

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Kleinst-Maschinenpistole Modell IX. Parteitag

Der sich in den 70er Jahren etablierende Trend vollautomatischer Pistolen erreichte zur Mitte des Jahrzehntes auch die DDR. Viel ist über diese Waffe nicht bekannt. Dies soll daher ein Versuch sein die wenigen, verfügbaren Informationen zusammenzutragen.

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PSM (Pistolet samosarjadnij malogabaritnij)

Die Selbstladepistolen des ehemaligen Ostblocks verdienen deutlich mehr Aufmerksamkeit. Alleine durch die schiere Masse der gefertigten Exemplare  ist eine Betrachtung nicht nur interessant, sondern auch auf die nächsten Jahrzehnte sinnvoll und logisch. Heute wollen wir uns der Selbstladepistole PSM (Pistolet samosarjadnij malogabaritnij) was nichts anderes als Kleine Selbstladepistole bedeutet zuwenden. Der Name ist auf jeden Fall Programm, handelt es sich doch

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FÉG PA-63

Die von FÉG gefertigte Selbstladepistole PA-63 ist keine Unbekannte. Ist sie doch seit den frühen 90er Jahren weit verbreitet und bis heute günstig auf dem Surplusmarkt zu erwerben. Dennoch ist die Wahrnehmung bezüglich dieser Waffe und ihrer Genesis häufig verzerrt oder gar falsch. Bei der PA-63 handelt es sich nicht einfach um einen modifizierten Makarov Klone. Der Ursprung der Konstruktion liegt vielmehr in der Mitte der 40er Jahren und ist Teil einer Evolution, welche in der vorliegenden Dienstpistole endete.

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