Category Archive Dienstwaffen

Die Maschinenpistole MAS-38

Der erste Weltkrieg war kaum beendet, da begannen die französischen Streitkräfte mit der Analyse und stellten umgehend fest, was in Bezug auf die veraltete Infanterie Bewaffnung geändert werden musste. Ganz oben auf der Liste stand ein brauchbares und zuverlässiges leichtes Maschinengewehr. Auch die Maschinenpistole sowie ein Selbstladegewehr tauchte als Entwicklungsfeld auf, sodass bis Mitte der 1920er Jahre die ersten Prototypen erprobt wurden. Diese basierten weitestgehend auf der Bergmann MP 18 und wiesen auch das gleiche Kaliber auf. Der Prozess verzögerte sich jedoch bis in die 1930er Jahre, begleitet von einer stetigen Diskussion über die vermeintliche Rolle, sowie Vor- und Nachteilen dieser Waffengattung. Das Vorhaben genoss offenkundig keine Priorität, da andere Projekte in den Fokus rückten. Erst mit Ausbruch des Krieges beschleunigte sich der Vorgang rasant und so wurde der 1935 von MAS vorgestellte Prototyp mit wenigen Änderungen als Model 1938 in Produktion genommen.

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Selbstladepistole Walther P4

Bild: Joe Gajcevic

Text: Kristóf Nagy

Die Selbstladepistole Walther P4 ist eine für den Polizeidienst konzipierte und weniger bekannte Weiterentwicklung der P38/P1 Waffenfamilie mit konstruktiven Änderungen und Verstärkungen, sowie einem gekürzten gekürztem Lauf. Sie ist keineswegs mit der zur gleichen Zeit gefertigten P38K zu verwechseln, welche einen noch kürzeren Lauf und das Korn auf dem Verschluss hatte.

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CZ BRNO Model 2/ ZKM 452 Standard

Bild: János Csomán

Text: Kristóf Nagy

Kadettengewehre zur vormilitärischen Ausbildung oder als günstiges Surrogat für die in Übung Haltung sind heute zumeist aus der Mode gekommen. Selbst Kleinkaliber Wechselsystem für Sturmgewehr werden kaum noch verwendet. Dabei sind diese oft überaus präzisen Waffe, welche eine geringe Anforderung an die Schießstätte stellen, interessante und wertvolle Helfer in der Schießausbildung. Daher wollen wir in Zukunft einige dieser Waffen und Wechselsysteme anschauen.

Den Anfang macht das CZ BRNO Model 2/ ZKM 452 Standard .22 LfB Kleinkaliber Kadettengewehr. Diese hochwertig ausgeführte Waffe mit einem Schaft aus Buchenholz begann seine Laufbahn im Jahre 1954 als Weiterentwicklung des seit 1947 gefertigten Model 1. Beide Waffen stammten vom tschechischen Konstrukteur Josef Koucký.

Die CZ BRNO Model 2/ ZKM 452 Standard weist eine hohe Fertigungsqualität mit sauberen Passungen auf.

Montageschiene mit Herstellerlogo. Dahinter ist die Entlastungsbohrung vom Verschluss erkennbar. 

 

Die 452 Standard verfügt über einen einstellbaren Abzug. Die Kimme ermöglicht die Seitenverstellung, während das von einem Tunnel umschlossen Korn in der Höhe anpassbar ist. Der Visierbereich ist in 25m schritten bis 200m wählbar. Der 630mm lange Lauf ermöglicht, bei entsprechender Munition, auch auf diese Entfernung passable Treffer. Auf dem Systemgehäuse befindet sich direkt vor dem Auswurffenster eine 11mm Schiene, welche zur Aufnahme einer Optikmontage dient. Des Weiteren ist noch anzumerken, dass der Verschluss mit doppelten, beidseitig angeordneten Auszieher ausgeführt wurde. Ansonsten ist der mit einem fünf oder zehn Patronen fassenden Magazin ausgestattete Mehrlader schlicht und funktional ausgestaltet.

Draufsicht auf den Verschluss mit Kammerstängel.

Die beidseitigen Auszieher. 

Fazit

Das ZKM 452 Standard wird seit geraumer Zeit nicht mehr gefertigt. Dennoch wird es bis heute in der ursprünglich angedachten Rolle verwendet, so z.B. bei den Kadetten aller Teilstreitkräfte in Australien. Für militärischen und polizeilichen Kleinkaliberwaffen wurde von Organisationen auch spezielle Munition spezifiziert und beschafft. Daher lohnt sich für die erweiterte Betrachtung auch ein Blick auf diesen Beitrag: D.W.M Zielmunition 5,6 mm

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Colt ArmaLite AR-15 Model 01

Bild: Joe Gajcevic und Kristóf Nagy

Text: Kristóf Nagy

Die AR15 Plattform ist untrennbar mit dem Namen Eugene Stoner verbunden. Diese verständliche Assoziation lässt allerdings die Rolle von zwei brillanten Ingenieuren unter den Tisch fallen. Ziel dieses Beitrages ist es, anhand der Entstehungs- und Vorgeschichte des Colt ArmaLite AR-15 Model 01 diese und einige andere Hintergründe zu erläutern.

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Das Type 63 Gewehr im Dienste der Milizen Vietnams

Text: Kristóf Nagy

Bild: THIEN CHUNG bzw. in der Bildbeschreibung bezeichnet. 

Das Type 63 Gewehr, geboren aus der ideologischen Entfremdung der Volksrepublik China von der Sowjetunion ist ein in unseren Breiten kaum bekanntes Gewehr, welches häufig mit dem SKS verwechselt wird. Dies liegt daran, dass sich die chinesischen Konstrukteure bei zahlreichen Aspekten am Entwurf von Simonov bedienten, stand Ihnen die Technologie seit Beginn der SKS Lizenz Fertigung als Type 56 bereits zur Verfügung. Des weiteren entnahm man Teile der Technologie des verwirrenderweise ebenfalls als Type 56 bezeichneten AK-47 Type 3 Sturmgewehrs, dessen Lizenz Fertigung in China ebenfalls im Jahr 1956 begonnen hatte. Das Produkt war eine Mischung aus beiden Waffen mit einigen typisch chinesischen Akzenten.

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AirTronic PSRL-1 – Die RPG aus Texas

Text: Kristóf Nagy

Bild: AirTronic USA LLC und Arsen Avakov/ Yulia Babych

Die RPG-7 mit weltweit über 9 Millionen gefertigten Exemplaren ist die vermutlich erfolgreichste Panzerabwehrhandwaffe in der Geschichte dieser Waffenkategorie. Spätestens seit dem Krieg gegen den Terror ist die handliche, robuste und rückstoßfreie Waffe auch für westliche Soldaten nicht mehr fremd. In den neuen NATO Mitgliedsländern des ehemaligen Ostblocks gehört sie noch teilweise zur Bewaffnung, oder wird wie in Bulgarien sogar noch gefertigt. Die Schaffung einer modernisierten Version westlicher Provenienz ist daher auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Der initiale Funke für die Entwicklung war der Bedarf innerhalb der US SOCOM Gemeinde für ein sicheres Wirkmittel, welches rückwärtskompatibel mit den riesigen Mengen an weltweit verfügbarer Munition für diesen Waffentyp ist und mit geringem Ausbildungsaufwand verbündeten Kräften eine Kampfwertsteigerung bot. Basierend auf dieser Forderung entwickelte die in Spring Branch, Texas ansässige Firma Airtronics den Precision Shoulder-Fired Rocket Launcher, kurz PSRL-1 und die dazugehörige Munition.

 

Seitenansicht mit montiertem 3×24 Sightmark Wolfhound (AirTronic USA LLC)

Abmessungen und Gewicht sind dabei fast identisch mit dem Original. Auch die Ergonomie und das Setup sind bedingt durch die Funktionsweise der Waffe unverändert. Einzig der Magpul Pistolengriff fällt ins Auge. Durch die Vielzahl an Picatinny-Schienen ist jedoch neben der klappbaren, offenen Visierung die Montage unterschiedlicher optischer und optronischer Zielhilfen möglich. So wird vom Hersteller das 3×24 Sightmark Wolfhound oder das 3,5×35 Trijicon ACOG TA11 mit einem der RPG-7 Munition angepassten Absehen und Haltemarken für die unterschiedlichen Entfernungen angeboten. Mit dem Pulsar Trail XP-30 steht zudem ein Wärmebildzielgerät mit einer Reichweite von 500 m zur Verfügung. Das 2016 bei der Vorstellung der Waffe gezeigte Eotech Reflexvisier wird dagegen heute nicht mehr angeboten. Dafür jedoch zahlreiche Transportbehältnisse für Waffe und Munition, sowie ein Harris Zweibein.

 

Blick auf das Harris Zweibein und die Stempel an der Vorderseite des Werferrohres (AirTronic USA LLC )

Gut erkennbar: Aufgeklappte Visierung, Sicherung, Abzug und Schlagstück (AirTronic USA LLC )

Munition

Als Beitrag zur Betriebssicherheit in der Fremdwaffenausbildung ist die Fertigung der passenden Munition zu sehen. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass diese nicht nur mit der PSRL-1, sondern allen anderen RPG-7 Varianten rückwärtskompatibel sein muss. Als primäre Munitionssorte wird die SR-1 im Kaliber 93mm gefertigt. Die Hohladung (HEAT) hat eine Durchschlagsleistung von 500mm Panzerstahl (RHA). Damit entspricht sie der Ende der 70er Jahre eingeführten PG-7VL, welche als Kampfwertsteigerung die früheren Munitionsorten ablöste und seitdem eine weite Verbreitung erfuhr. Zudem sind noch mit Markierungssätzen versehene, innerte Versionen im Kaliber 93mm (SR-T1) und 70mm (SR-T2) für Ausbildungszwecke verfügbar.

Innerte Trainingsgranate SR-T1 (AirTronic USA LLC )

Im Einsatz

Überaus interessant ist die Bewertung der PSRL-1 durch ukrainische Kräfte, welche den direkten Vergleich hatten. Dem Autor war es möglich mit einem Nutzer über das Thema zu sprechen. Die Resonanz viel wenig positiv aus. Da initial keine Optiken mit den Waffen geliefert wurden, war die nicht vorhandene Möglichkeit der Montage einer PGO-7 Optik ein deutlicher Kritikpunkt. Des Weiteren wurde die enge Toleranz des Werferrohres bemängelt. Nach dem Verschuss von mehreren Granaten sei durch die Kombination von Hitzeausdehnung und Verschmutzung das Laden der nächsten Granate nicht mehr möglich gewesen. Bereits nach fünf Schuss soll sich ein deutlicher, negativer Einfluss durch die Hitze gezeigt haben. Auch wurde der Sitz der Granate und die Positionierung des Schlagbolzens kritisiert, da dies häufig dazu führte, dass die Zündkapsel der Ausstoßladung nicht getroffen wurde.

Angehörige der ukrainischen Nationalgarde mit der PSRL-1 und montierter Optik (Arsen Avakov/ Yulia Babych)

Fazit

Aufsehen erregte die bereits erwähnte Lieferung von etwa 100 Systemen an die Ukraine im Sommer 2017. Seitdem sollen weitere PSRL-1 geliefert worden sein. Auch Peru soll sich unter den Nutzern befinden. Gesichert ist zudem die Lieferung von Werfern an die Philippinen, welche diese im Kampf gegen lokale, muslimische Terrorzellen einsetzen. Das weitere Schicksal des Precision Shoulder-Fired Rocket Launcher ist schwer vorherzusagen. Bei einem Systempreis von um die 6000$ ist der Werfer sicherlich attraktiv (wenn auch nicht überragend preiswerter), vor allem wenn Munition entweder vorhanden oder leicht zu beschaffen ist. Dennoche ist es fraglich, ob die Möglichkeit zweifelsohne fähigkeitssteigernde Optiken zu montieren die Beschaffung für eine Vielzahl an Kunden rechtfertigt, insbesondere im Lichte der oben erwähnten Einsatzerfahrungen.

Quellen:

– Herstellerprospekt

– Interview mit einer vertraulichen Quelle aus der ukrainischen Nationalgarde

– Pressemitteilung des Azov Freiwilligenbattalion vom 22.07.2017

 

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Übungshandgranaten des Warschauer Paktes

Bild und Text: Kristóf Nagy

Dieser Beitrag erhebt in keinster Weise den Anspruch auf Vollständigkeit. In der Tat liegt der Schwerpunkt auf den sowjetischen Übungsgranaten, welche in zahlreichen Länder auch außerhalb des Warschauer Paktes und zuweilen bis heute für die Ausbildung verwendet werden. Zudem erlaubt sich der Autor einen kleinen Exkurs zu den polnischen und tschechoslowakischen Ausbildungsmitteln Handgranaten. Die bulgarischen und DDR Erzeugnisse jedoch fehlen vollends. Auch sind sowjetischen, ungarische und polnische Panzerabwehr – Ausbildungsgranaten nicht berücksichtigt. Wer sich zudem einen Überblick über die zahlreichen Üb-Muster ungarischer Herstellung verschaffen will, dem sei zu dem Advanced Fieldsports Research Paper Nr. 2: Die Handgranate 42/48 M. geraten.

URG

Die URG (Uchebnaya Ruchnaya Granata – Ausbildungs Handgranate) diente zur Ausbildung von Nutzern an der legendären F-1 Handgranate. Handhabung und Wurf des Kampfmittels konnten dank identischer Bedienelemente, Form und Gewicht vermittelt werden. Als Zünder kam ein modifizierter UZRGM Zünder zum Einsatz. Anstelle des Zündelementes wurde im verlängerten Zünderkörper eine austauschbare Übungsladung eingesetzt, welche einen Knalleffekt und Rauchentwicklung erzeugte. Die Übungsladung ist dreiteilig aufgebaut und besteht aus einer Hülse welche eine Schwarzpulverladung und die Zündkapsel aufnimmt. Der Schlagbolzen wurde ebenfalls verlängert um die Zündkapsel erreichen zu können. Der Granatkörper hat selbstverständlich keine Füllung aus Sprengstoff, allerdings eine zusätzliche Kavität um die Lautstärke der Ladung zu erhöhen. Als farbliche Markierung verwendete man eine schwarze Lackierung, welche häufig mit einem weißen Streifen oder Kreuz ergänzt wurde.

URG mit eingesetztem Üb-Zünder.

Polnische URG: Beachte die grüne Lackierung mit weißem Streifen und den roten Streifen auf dem Üb-Zünder.

URG-N

Das N als Zusatz in der Bezeichnung steht für Nastupatelnaya, was Angriff bedeutet. Das Ausbildungsmittel bildet dabei die RGD-5 Granate ab. Der Körper wurde nicht wie bei der Gefechtsgranate aus Blech, sondern im Gussverfahren hergestellt. Als Zündern kam die ebenfalls der modifizierter UZRGM Zünder zum Einsatz. Die Granaten erhielten auch eine schwarze Färbung und weiße Markierungen. Im Gegensatz zu der URG wurde die interne Kavität so ausgeführt, dass sie als durchgehende Bohrung in Form einer Öffnung am Boden austritt. Sowohl URG als auch URG-N als auch der Zünderkörper sind wiederverwertbare Ausbildungsgranaten. Es muss nur die Übungsladung erneuert werden.

URG-N mit eingesetztem Üb-Zünder.

Abgeschlagene, austauschbare Übungsladung. Der obere Teil des Zünders konnte wiederverwendet werden. Beachte das Loch am Zündplättchen. 

CRG-42

Die CRG-42 Übgranate wurde in Polen entwickelt um Handhabung und Wurf der RG-42 Angriffsgranate abzubilden. Ihre Konstruktion ist deutlich komplexer als die der bereits Ausbildungsmittel URG und URG-N. Die CRG-42 weißt einen abschraubbaren Boden und zusätzliche Öffnungen auf. So sollte der Knalleffekt, aber auch die Lebensdauer erhöht werden. Die Granaten wurden schwarz lackiert und erhielten einen roten Streifen. Der Rote Streifen dient auch zur Markierung der Üb – Zünder. Neben der CRG-42 gibt es noch eine weitere, deutlich einfacher gehaltene Ausbildungversion der RG-42 Handgranate. Diese ist mit dem deutlichen Aufdruck Treningowy – Ausbildung versehen und verwendet den gleichen Zünder.

Links CRG-42, rechts Ausbildungversion der RG-42 Handgranate aus polnischer Fertigung.

CRG-42 zerlegt ohne Zünder.

Beachte die Aufschrift Treningowy, womit die Granate als Ausbildungsmittel markiert wurde.

Tschechoslowakische Gummigranaten

Die in der ehemaligen Tschechoslowakei weit verbreiteten Gummigranaten sind eine Nachbildung der Vz 21 Handgranate, welche es sowohl als Angriffs- als auch als Verteidigungshandgranate gab. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Entwurf aus den Frühen 1920er Jahren stammt. Dennoch wurde diese Übungsgranate von den Streitkräften, aber auch mit vormilitärischer Erziehung beauftragten Jugendorganisationen über Jahrzehnte, auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet.

Quelle:

A 050/1/482 Handgranaten – Beschreibung und Nutzung, Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik – Ministerium für Nationale Verteidigung, 1980

A 250/1/107 Handgranaten der NVA, Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik – Ministerium für Nationale Verteidigung, 1967

 

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KKMPi-69

Text und Bild: Kristóf Nagy

 

Die Verwendung von Wehrsportgewehren im Kaliber .22 lfB ist seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts keine Seltenheit. Geringe Kosten für Munition und nicht zuletzt die deutlich gesenkten Anforderungen an die Schießstätte machten die Waffen in dem kleinen Kaliber nicht nur für vormilitärische Ausbildung wertvoll. Zudem waren sie auch für die ergänzende Schießausbildung sowie in Übung Haltung von Soldaten interessant. So wurden neben dezidierten Trainingswaffen auch Kleinkaliber Wechselsysteme bzw. Einsteckläufe für Sturmgewehre entwickelt und weit verbreitet eingesetzt. Was vor dem zweiten Weltkrieg als Einzel- oder Mehrlader begann, entwickelte sich in Einzelfällen ab den 50er Jahren zu einem möglichst direkten Nachbau von militärischen Waffen, was die Handhabung und Funktion betreffen. Ein profundes Beispiel dafür ist z.B. die polnische 22. lfB Variante der PPS 43/52 Maschinenpistole.

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RT-20 20×110mm Hispano Anti Material Rifle

Text und Bild: Kristóf Nagy

 

Das 20mm Anti Material Rifle (AMR) RT-20 aus kroatischer Fertigung ist aus unterschiedlichen Gründen ein Unikat. Daher wollen wir einen Blick auf diesen Entwurf werfen, dem außerhalb Kroatiens jeglicher Erfolg verwehrt blieb. Die Bezeichnung RT-20 steht für Ručni Top, zu Deutsch Handkanone. Diese Bezeichnung ist bei dem Gewicht und dem Kaliber des Systems auch durchaus zutreffend. Anfang der 1990er Jahre von METALLIC d.o.o.  in Rijeka entwickelt und anfänglich von RH Alan und heute von dem Rechtsnachfolger Agencija Alan angeboten, ist die RT-20 bis heute ein theoretisch in Fertigung befindliches Produkt.

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Kalashnikov USA KR103 Walk Around

Text und Bild: Kristóf Nagy

 

Die KR103 (im Gegensatz zur AK-103 ohne Bindestrich) von Kalashnikov USA ist eine vollständig in den Vereinigten Staaten  gefertigte AK-103 und in jeder Hinsicht kompatibel mit allen ursprünglichen AKM/AK-74 Schaftelementen und Anbauteilen aus sowjetischer Fertigung. Technisch keine Überraschung, ist die Güte der Fertigung und Ausführung beachtlich. Dennoch soll dieser Beitrag nicht einen weitere AKM Klon vorstellen. Vielmehr geht es darum die Waffe in ihrer ursprünglichen Form mit allen, aktuell bekannten Markierungen, Stempeln und Herstellerzeichen zu dokumentieren.

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