Category Archive Dienstwaffen

Smith & Wesson Chemical Company 37mm Model 276 Gas Gun

Bild und Text: Kristóf Nagy

 

Zu dem Model 276 gibt es nur wenige Quellen. Ziel dieses Beitrags ist es das zusammengetragen, was bekannt ist. Die Smith & Wesson Chemical Company gibt es nicht mehr. Über den Fertigungszeitraum der Model 276 bzw. 210/276 Werfer kann nur gemutmaßt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie ab Mitte der 1960er Jahre bis 1984 produziert wurden. Nur eins ist gewiss: Diese Werfer sind weiterhin existent und werden auf der ganzen Welt, zuweilen bis heute benutzt.

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B&T Veterinärpistole VP9

Bild und Text: Kristóf Nagy

 

Die B&T VP9 kann ihre Abstammung von der legendären Welrod Pistole nicht verbergen. Sind doch grundlegende Funktionsprinzipien identisch, wurden aber von der Schweizer Waffenschmiede technologisch und ergonomisch in das 21. Jahrhundert gehoben. Entstanden ist eine moderne und überaus leise Pistole mit interessanten Lösungen, welche sowohl dem Veterinär als auch Spezialkräften ein Mittel zum diskreten Ausschalten von Tieren wie z.B. Wachhunden gibt. 

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Arcus 40 UBGL 40x46mm Granatwerfer

Bild und Text: Kristóf Nagy

 

Die Firma Arcus aus Bulgarien konzipierte bereits zahlreiche Granatwerfer bzw. fertigte diese und die dazu gehörige Munition in Lizenz. Heute finden sich in dem Portfolio des Rüstungsunternehmens gleichwohl Entwürfe aus der ehemaligen Sowjetunion wie auch Granaten und Werfer die, jedenfalls im Kaliber, westlichen Ursprungs sind.  

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G27P vs. G28 – Ein Luxusproblem

Bild und Text: Johannes Nobel

 

Vorweg: Dieser Artikel behandelt nicht die Beschaffung der beiden Waffen. Die versteht nämlich sowieso kein Mensch. Eine Zusammenstellung der technischen Daten gibt es auch nicht, nur die für die Gegenüberstellung relevanten Zahlen. Vielmehr handelt es sich um einen Vergleich aus Sicht des Endnutzers. Der Titel sagt es schon: Die Qual der Wahl werden nur einige wenige Einheiten überhaupt haben. Aber wie das mit Luxusproblemen so ist, es kann ausarten. Die einen schwören auf das G27P, die anderen auf das G28. Die Scharfschützen wiederum wollen das G28 für sich und dem “Pöbel” verbieten. Der am G28 ausgebildete DMR Schütze will sich sein Goldstück aber natürlich nicht nehmen lassen, und so sieht man zwei gestandene Soldaten in der Waffenkammer, die sich um “ihre” Waffen streiten, wie Kleinkinder in der KiTa um die Lego Kiste. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und wer lässt sich schon gerne seine Waffe wegnehmen?

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TÜBİTAK BİLGEM TÜMOL Wirklaser

Bild und Text: Kristóf Nagy

 

Der vom türkischen Forschungsinstitut TÜBİTAK BİLGEM entwickelte Wirklaser TÜMOL wurde unlängst auf der IEDF 2019 in Istanbul vorgestellt. TÜMOL steht für Tüfeğe Monte Lazer, zu Deutsch Gewehr montierter Laser. Im Gegensatz zu den zahlreichen, marktverfügbaren Produkten handelt es sich allerdings nicht um einen Laser zur Zielführung oder Beleuchtung, sondern um einen Wirklaser zur Bekämpfung oder Blendung von einer Vielzahl potentieller Ziele.

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Erprobungsmuster Maschinenpistole FAMAE SAF der griechischen Polizei

Bild und Text: Kristóf Nagy

Die Maschinenpistole FAMAE SAF wird seit 1993 von der in Santiago ansässigen staatlichen, chilenischen Waffenschmiede FAMAE (Fábricas y Maestranzas del Ejército) gefertigt. Neben Verkaufserfolgen in Zentral- und Südamerika, sowie auch auf dem einheimischen Markt, gelangte die FAMAE SAF in geringen Stückzahlen auch nach Europa, in den Bestand der portugiesischen Republikanischen Nationalgarde GNR (Guarda Nacional Republicana) und sogar zur namibischen Marine. Weitere Exporte blieben jedoch aus, auch wenn es offenkundig noch weitere Anbahnungen von Geschäften gab, wie der vorliegende Fall eines Erprobungsmusters aus Griechenland zeigt.

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Das Gewehrgranatgerät der Wehrmacht

Bild und Text Paul-Patrick Schröder

Das Gewehrgranatgerät oder kurz GGG war ein tragbarer, auf fast alle Modelle des Systems 98 aufschraubbarer Granatwerfer der Wehrmacht. Auch oftmals falsch als „Gewehrgranatgerät 42“ oder „Gewehrgranatgerät 30“ bezeichnet, war der unter Soldaten als „Schießbecher“ bekannte Aufsatz eine einfache und wirksame Maßnahme zur Steigerung der Feuerkraft des Zuges. Zwischen 1942 und 1944 wurden rund 1,45 Mio. Geräte produziert, die neben der Wehrmacht u.a. auch von der Finnischen Armee benutzt wurden, die entsprechende Lieferungen aus Deutschland erhielten. Die japanische Armee kopierte das deutsche Design unter dem Namen „Ni shiki Tekidanki“.

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G3 Verschlussköpfe von Heckler & Koch und Rheinmetall

Bild und Text: Kristóf Nagy

Die Geschichte des G3 erneut zu erzählen soll keineswegs Anliegen dieses Beitrages sein. Vielmehr fällt das Augenmerk auf einige, wenige Details der Produktionsgeschichte dieser ikonischen Waffe, welche über mehr als vier Jahrzehnte das Erscheinungsbild der Truppe prägte und hier an einem Beispiel aufgezeigt werden soll.

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Olympia Triumph OTL63

Titlebild: Olympia Triumph

Text: Kristóf Nagy

Die Entwicklung maritimer Leinenwerfer reicht zurück in das frühe 19. Jahrhundert. Primär mit Raketen oder Treibladungspulver betriebene Systeme wurden seit den 1980er Jahren zunehmend von pneumatischen Systemen abgelöst. Dennoch galten lange Zeit tragbare Leinenwerfer als den schweren, lafettierten oder durch Raketen betriebenen Varianten an Leistung weit unterlegen.  Dies hat sich durch moderne Materialien und flexible Einsatzzwecke in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Die Spitze dieser Evolution stellt das OTL63 der britischen Firma Olympia Triumph dar. Gegenstand dieses Artikels soll die Vorstellung dieses vielseitigen Systems und seiner Anwendung sein.

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Maschinenpistole FÉG KGP-9 9x19mm

Die Geschichte dieser kaum bekannten Waffe beginnt im Sommer 1986. Der Leiter des Militärtechnischen Institutes (MN HTI) János Egerszegi erstellte innerhalb weniger Wochen den Forderungskatalog für eine Maschinenpistole im Kaliber 9x19mm. Dieser sah sowohl einen Masseverschluss als auch optional einen Gasdrucklader vor. Aus den eingereichten drei Entwürfen wurde durch eine Fachkommission schlussendlich die Konstruktion von FÉG als am vielversprechendsten bewertet. Unverzüglich begannen im Werk die Arbeiten an einem Prototypen unter dem Projektnamen ZUV. Zielgruppe für die Neuentwicklung sollte neben dem Bedarf der Streitkräfte die in der Mitte der 80er Jahre aufgestellten Anti-Terror Kräfte des ungarischen Innenministeriums sein, welche sowohl die Patrone 9×18 Makarov als auch diese verwendende Konstruktionen als veraltet ablehnte.

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