Category Archive Munition

5.45×18mm

Die Arbeiten an der Patrone 5.45×18mm, welche den GRAU – Index 7n7 bekam, begann Anfang der 1970er Jahre unter der Leitung von Antonina Dmitrijewna Denissowa im Zentralen Forschungsinstitut für Präzisionsmechanik und Maschinenbau (TsNIITochMash) in Klimovsk. Ziel war es eine überaus kompakte Patrone zu entwerfen, welche aus der zeitgleich entwickelten Pistole PSM (Pistolet Samozaryadny Malogabaritny) verschossen werden konnte. Gefertigt wurde die Patrone von den Tulaer Waffenwerken (Tulski Oruscheiny Sawod).

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RWS .22 LfB Schrot

Zu unserem heutigen Thema lässt sich eigentlich nicht viel sagen, außer: VORSICHT! Der Schein trügt. Findet man die Patrone ohne die Umverpackung auf, so erscheint sie dem ungeübten Auge als klassische Kartuschenmunition. Ist doch der Hülsenmund gecrimpt und kein Geschoss zu erkennen. Anstelle von einem reinen Knall oder sogar Reizstoff beherbergt dieses Laborat eine kleine Schrotladung.

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7,62x39mm M 43 Hochdruck Patrone

Die M43 Hochdruckpatrone ist bis heute legendenumwoben und ein Quell zahlreicher Missverständnisse und falscher Behauptungen. Um so wichtiger ist es, sich diesem Thema mit aller Ernsthaftigkeit zu nähern und die möglichen Gefahren zu beleuchten. Daher das Wichtigste gleich zu Beginn: Diese Patrone darf auf keinen Fall aus einer Waffe mit dem Kaliber 7,62x39mm verschossen werden! Warum das so ist und welche interessanten Fakten sich noch hinter diesem Laborat verbergen, soll dieser Artikel beleuchten.

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7,92 Kz-43

Unsere heutige Dienstpatrone ist bereits eine Rarität. Stellt sie doch den Abschluss einer Ära dar, welche 1941 in den Poltewerken Magdeburg begann. Die Rede ist von der Kurzpatrone 8×33 mm. Der Forschungsstand zu diesem Thema ist weit gefasst und gut zugänglich. Daher wollen wir heute den Focus auf die letzte Station der deutschen Fertigung dieses Laborates legen.

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Pistolen-Patrone-08

In der Strukturbewaffnung der DDR Organe fanden sich neben der P08 auch zahlreiche Pistolen Walther P38 im Kaliber 9x19mm. Die in der VEB Ernst Thälmann runderneuerten und als „9-mm-Pistole-Patrone-08“ bezeichneten Luger Faustfeuerwaffen standen daher auch Pate für die Namensgebund der in der DDR gefertigten Munition in diesem Kaliber. Zudem wurde im gleichen Werk auch eine Kleinserie von Neufertigungen aufgelegt. Gleiches galt für die P38, welche auch aus tschechischer Nachkriegsfertigung bezogen wurde.  All diese Waffen mussten natürlich mit Munition versorgt werden und so lief ab 1957 gesichert, die Fertigung der Patrone 08 im Volkseigenen Betrieb Mechanische Werkstätten Königswartha an.

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D.W.M Zielmunition 5,6

In diesem Artikel stellen wir erneut eine Patrone aus der Kategorie „Goldstaub“ vor. Das vorliegende Laborat ist eine Zielmunition 5,6 im Kaliber .22LfB. Das Paket trägt die Jahreszahl 1943 sowie den Herstellercode „faa“. Dieser Buchstabencode ist 1940 für die Bezeichnung einzelner Munitionshersteller eingeführt worden. Lose dieser Munition aus dem Jahre 1939 tragen noch die Aufschrift „DEUTSCHE WAFFEN UND MUNITIONSFABRIKEN D.W.M.“. Die Herstellung

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MEN 9x19mm QD 1

Seit Ihrer Gründung im Jahre 1957 haben die Metallwerke Elisenhütte GmbH (MEN) eine Unmenge an Munitionssorten hervorgebracht.  Neben der Bundeswehr als Abnehmer von unterschiedlicher Patronenmunition ist die Deutsche Polizei von je her ein bedeutender Behördenkunde gewesen. 

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DDupleks-Defence AP-20 12/70

Die AP-20 Flintenpatrone des bei Riga in Lettland ansässigen Herstellers DDupleks-Defence ist in Deutschland ausschließlich für den Behördenbereich zugänglich und wurde in nur einer kleinen Stückzahl für Versuchszwecke importiert.  Die 12/70 Patrone hat dem Äußeren nach den Aufbau einer klassischen Flintenpatrone, verbirgt in ihrem Inneren allerdings einen gehärteten Stahlpenetrator, welcher am Heck von einem Treibspiegel aus Kunststoff umgeben ist.

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Patrone 10,6 × 25 mm R

Die hier vorgestellte Patrone gehört eher in die Kategorie „Goldstaub“, ist aber dennoch Dienstwaffenmunition und sozusagen die erste, einheitlich Deutsche zugleich. Über den Reichsrevolver M1879 und seinen Nachfolger, den deutlich kompakteren M1883, wurde schon viel geschrieben. Diese bei Einführung bereits veraltete Waffe erwies sich dennoch als überraschend langlebig. Die passenden 10,6 × 25 mm R Patronen werden allerdings seit 1939 nicht mehr kommerziell

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7,62x25mm M1930 DDR Fertigung

Die Patrone 7,62x25mm Tokarev, welche als M1930 in genau demselben Jahr als Pistolenpatrone in der Sowjetunion eigeführt wurde ist keine Unbekannte. Anstoss für die Entwicklung war der rege Diskurs in den 20er Jahren um den bereits arg in die Jahre gekommene Ordonanz Revolver Nagant M1895, den die Sowjetunion aus der Zarenzeit „geerbt“ hatte. Versuche unterschiedliche Selbstladepistolen wie die Mauser C96 zu importieren scheiterten am Ausbruch des

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