Category Archive Munition

Makarow- Patrone 9,02

Die ebenfalls hier behandelte Tokarev Patrone war in der DDR noch lange nicht als Fertigung angelaufen, da entschied sich die Sowjetunion schon für ein neues Kaliber und eine dazugehörige Pistole. Bereits während der konzeptionellen Vorarbeit an der AK47 wurde schnell klar, dass die neue Pistole nur noch eine sehr kompakte Selbstverteidigungswaffe sein sollte. Die TT-33 und auch die noch immer vorhandenen Nagant Revolver galten als deutlich zu überdimensioniert und

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AA61 5,56x45mm DM41 Weichkern

Die AA61 Weichkernpatrone DM41 prägt zusammen mit der Doppelkernpatrone AA59 das Bild fast aller Schießen der Bundeswehr mit Handwaffen und das seit beinahe zwei Jahrzehnten. Dabei ist die heute vorgestellte AA61 ihrer grün-bespitzen Schwester in Punkto Innen-, Abgangs- und Außenballistisch exakt ebenbürtig, ja sogar identisch ausgeführt. Dahinter verbirgt sich die Idee, eine Trainingspatrone zu schaffen, welche sich so verhält, dass ein erneutes Anschießen

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FFV 9x19mm

Die vorliegende Patrone ist wegen Ihrer Verpackung und Herstellungs- sowie Verwendungsgeschichte interessant, wenn auch die dänische Ordonanzpatrone im Kaliber 9x19mm auf den ersten Blick als nichts Besonderes erscheint. Der Herstellercode FFV lässt keinen Zweifel zu, die Patrone wurde bei Förenede Fabriksverken in Karlsborg, Schweden hergestellt.

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AD60 9x19mm DM51 Weichkern

Die AD60 9x19mm DM51 Weichkern ist in der Bundeswehr allgegenwärtig und dennoch ist das konkrete Wissen um die Parameter rar gesät. Grund genug also um einen Blick auf dieses Laborat zu werfen und im wahrsten Wortsinne unter die Oberfläche zu schauen.

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STANAG Fragment Simulation Projectile (FSP)

Heute widmen wir uns einem Exponat, welches nicht wirklich eine Dienstpatrone ist. Der sogenannte STANAG Splitter ist nicht wirklich eine Dienstpatrone und trotzdem in aller Munde. Egal ob es um ballistische Schutzbrillen, Westen, Helme oder Fahrzeugpanzerung geht. Genaueres regelt die seit Jahrzehnten existierende, allerdings immer wieder angepasste STANAG 2920. Dieser NATO weite Standard versuchte bereits früh die Untersuchung und Zertifizierung von ballistischem Schutz zu vereinheitlichen. Neben der Beschreibung der Versuchsaufbauten war dabei die genaue Festlegung der zu verwendenden Geschosse ein wichtiger Aspekt.

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7,62x54R “D” Patrone Ungarn/Sirok

Im vorliegenden Fall betrachten wir eine 1950 in Sirok/ Ungarn (Siehe Bodenstempel 21/50) gefertigte Patrone mit Bleikern. Diese ist nichts anderes als eine direkte Kopie der ab 1930 in der Sowjetunion eingeführten „D“ Patrone. Die zeitgleiche Einführung mit dem Gewehr Mosin Nagant M91/30 lässt bereits eine enge Verbindung der Entwicklungen vermuten.

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.500 Nitro Express

Die Geschichte dieses Laborates reicht zurück in das 19. Jahrhundert. Ihr Vorgänger, die .500 Black Powder Express, war ihr in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich hatte aber noch eine Schwarzpulver Ladung. Die ab 1890 verfügbar werdende .500 NE wurde daher auch mit einem entsprechend geringem Gasdruck ausgelegt, um sie aus den gleichen Waffen verschießen zu können wie die Vorgängerpatrone. Neben unserer abgebildeten drei Zoll Version ist die .500 NE von je her auch

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7.62x54r 7N1 Snaiperskaya

Unsere heutige Dienstpatrone hat das Kaliber 7.62x54R und die GRAU-Index Bezeichnung 7N1. Nach Einführung der SVD Dragunov im Jahre 1963 wurde schnell klar, dass die verfügbaren 7,62x54R Laborierungen nicht das Maximum an Präzision aus dem Gewehr ermöglichten. Die Konstrukteure V. M. Sabelnikov (war zusammen mit Sazonov an der Entwicklung der 5,45x39mm beteiligt), P. P. Sazonov und V. M. Dvorianinov entwickelten daraufhin eine Patrone, welche eine merkliche Leistungssteigerung bot. Neben den signifikant engeren Toleranzen wurde ein qualitativ hochwertiges, stranggepresst Pulver verwendet, welches

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